Mehrwert generieren

Dieses Training wird gemeinsam mit Katrin Byréus (www.byreus.com) angeboten.

Normen sind langweilig, Werte machen Spaß! Wenn Sie mit Jugendlichen arbeiten und Werte thematisieren bzw. thematisieren möchten, dem/der bieten wir ein Grundinstrumentarium für den täglichen Gebrauch. Dieses ist auch anwendbar für gezielte Aktionen wie einmalige Projekte, Projektwochen oder permanente Aktivitäten. Werte sind verbunden mit Motivation, Identität und Dialog. Werte gehören zum Kern der “citizenship“. Werte müssen in konkrete Aktionen umgesetzt werden, also aktivieren sie auch. Normen fördern das Unterlassen. Normen erzählen, was nicht getan werden soll; Werte helfen herauszufinden, was getan werden könnte.

Um Werte kennenzulernen, können Jugendliche entweder Werteklärungsübungen machen oder ethische Dilemmata zu lösen versuchen. Werteklärungsübungen stammen ursprünglich aus den USA und wurden in den 80ern in Schweden eingeführt. Wer mit Werteklärungsübungen arbeitet, wird sich nicht nur seiner/ihrer Gedanken und Gefühle bewusst, sondern auch der Entscheidungen, die wir treffen und der Freiheit, sich für etwas anderes zu entscheiden. Werteklärungsübungen bieten den TeilnehmerInnen Gelegenheit zum:

  • Reflektieren und eine Position zu wählen
  • Ausdrücken der eigenen Meinung
  • Begründen der Positionen
  • Gehört werden und zum Zuhören

Überdenken der eigenen Einstellungen und diese ggf. zu ändern
Diese Methode bietet nicht nur ein Instrument für die Arbeit mit Werten, sondern fördert auch das Selbstvertrauen und eine demokratische Gruppenatmosphäre.

Katrin Byréus arbeitet seit 1980 in unterschiedlichen Zusammenhängen mit der Methode und hat verschiedene Bücher geschrieben, die von LehrerInnen an schwedischen Schulen genutzt werden.

Die Dilemma Diskussionsmethode stammt ebenfalls aus den USA und wurde 1996 in den Niederlanden eingeführt. Den TeilnehmerInnen werden ethische Dilemmata vorgestellt, über die sie diskutieren mit dem Ziel Lösungen zu finden; das bietet ihnen die Möglichkeit,

  • einen persönlichen Wertekatalog zu entwicklen
  • zu entdecken, dass Werte kulturübergreifend existieren
  • zu lernen, dass es bei Werten nicht um richtig oder falsch geht, sondern um die Qualität der Argumente
  • ihre Meinungen von Stereotypen zu befreien

Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Methode moralisches Argumentieren unter Jugendlichen und Erwachsenen fördert.

Ronald Matthijssen lernte diese Methode 1997 kennen und wandte sie in der Praxis mit Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten (Jugendarbeit, Bildung, Haft) an.

Der Kurs geht 3 Tage und wendet sich an alle, die mit jungen Menschen arbeiten.

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